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Maranga Surfhaus Taghazout – Ein Reisebericht (Teil 1)

Hallo, ich möchte mich mal kurz vorstellen. Ich heiße Philipp und komme aus Oberösterreich, genauer gesagt aus Weyregg am Attersee. Ich bin 19 Jahre alt, gehe noch zur Schule und mache dieses Jahr Matura. Der Grund, warum ich hier einfach los schreibe ist mein Urlaub in Marokko im Maranga Surfhaus Taghazout, über den ich euch hier berichten möchte.

Begonnen hat mein kleines Abenteuer mit der Idee einfach wiedermal wegzufahren. Meine Freundin Theresa und ich unterhielten uns anfangs noch eher scherzhaft darüber in den Weihnachtsferien Urlaub zu machen, doch schnell war der Flug ins warme Afrika gebucht. Der Hinflug war am 25. Dezember und der Rückflug am 1. Jänner. Über den Preis der Flüge konnte ich mich wirklich nicht beschweren. Nahe am Weihnachtstag oder an Silvester lässt sich schon das ein oder andere Schnäppchen erwischen.

Nach sehr langem Warten gings dann am 24. Dezember richtig los. Wir haben es irgendwie geschafft unser gesamtes Gepäck in nur zwei Rucksäcken zu verstauen. Dadurch hatten wir im Flieger nur Handgepäck bei uns und mussten keine Koffer schleppen, was die ganze Reise natürlich um vieles einfacher machte und ich nur jedem empfehlen kann. Wir haben uns schon am Vormittag in einen Zug nach Wien gesetzt da die Fahrt fast drei Stunden dauert und es mit den Zugverbindungen am 25. frühmorgens eher schlecht aussieht.

Etwas ungewohnt war es schon an Weihnachten einfach wegzufahren, wenn man sich jedoch die Sonne, das Meer und die Wellen vorstellt, hat man schnell keine Zweifel mehr. In Wien angekommen war noch ein kleiner Spaziergang in der Mariahilferstraße angesagt um den Menschenmassen zuzusehen, die ein paar Stunden vor Weihnachten noch in der berühmten Einkaufsstraße ihre Geschenke besorgen. Gut wenn man das mal nicht tun muss. Nach einer Stärkung, gings dann weiter zur Jugendherberge. Diese war nur etwa eine Viertelstunde zu Fuß entfernt. Am Abend unternahmen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch Wien. Vorbei am Heldenplatz und den Museen war noch ein Restaurant zu finden welches am Weihnachtsabend geöffnet hat. Exotische Wraps und dazu Cocktails waren schon ein sehr gelungenes Weihnachtsessen, nach dem es aber schnell ins Bett ging um am nächsten Morgen rechtzeitig am Flughafen zu sein.

Der Morgen am 25. Dezember begann sehr früh. Um kurz vor fünf ging es zu Fuß zum Westbahnhof um gleich den ersten Bus Richtung Flughafen zu erwischen. Man kann die Landung in Marokko kaum erwarten wenn man am Morgen noch kalten Regen ins Gesicht bekommt. So voller Vorfreude waren wir dann um etwa 6 Uhr am Flughafen. Wir hatten also noch genug Zeit bis zum Abflug, man will ja alles richtig machen wenn man zum ersten Mal allein weg fliegt. Nach einem schnellen Frühstück am Flughafen haben wir es natürlich auch geschafft zur richtigen Zeit im richtigen Flieger zu sitzen. Während des Fluges wechselte der Himmel von finsterem Grau in Europa zu strahlendem Blau. Die reine Flugzeit nach Marrakesch betrug etwa 4 Stunden, wobei jedoch die Uhr eine Stunde zurückgestellt werden muss, da Marokko in der nächsten Zeitzone liegt.

Im nächsten Blogeintrag könnt ihr lesen, wie es in Marrakesch weiter ging.
Bis bald,
euer Philipp