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Saisonende in der Surfvilla

Es ist nicht mehr zu übersehen: Elmar hat seine gemütliche Terrasse abgebaut, keine „leckeren“ Drinks mehr im “Booboozzz”, im “Le Surfing” und im “Heads” haben wir gebührend Abschied gefeiert, der Strand ist leer und die Wellen sind gerade entweder riesig oder gar nicht vorhanden.

Nach herrlich warmen Oktoberwochen und einem gelungenen Quicksilver Pro Contest haben in der Surfvilla die Wintervorbereitungen begonnen.

Barbara hat die Yogamatten geschrubbt und eingelagert, Sebastian die geliebte Schaukel abgebaut, Luisa sich schweren Herzens von Spülbürsten und Schüsseln getrennt, Artti die großen Töpfe verstaut und Konrad die Boards entwachst. Nur Sophie verteidigt weiterhin lautstark und effektiv ihren Garten.

Traurig aber wahr, es ist mal wieder soweit: der Sommer ist zu Ende, Herbst und Winter klopfen an die Tür… schweren Herzens verabschieden wir uns von Flip-Flops und Boardshorts – aber nur kurz: die Reise geht nach Süden, Morocco is calling!

Die zuverlässigen Winterswells rollen langsam auf Marokko’s Küste zu. Ab November ist mit gewohnt guten Bedingungen an den bekannten Spots zu rechnen. Artti und Lando machen sich in Kürze auf den Weg ins Maranga Surfhaus

um dort zu „überwintern“ – und hoffen natürlich, euch da vielleicht wieder zu sehen. Bei den beiden seid ihr in den besten Händen, um Land, Leute und Spots kennen zu lernen. Lasst euch diese Möglichkeit nicht entgehen!

Impressionen und viele Informationen, auch zu Anreisemöglichkeiten mit den verschiedenen Airlines, findet ihr auf unserer neuen Maranga Webseite.

Daran haben wir – in gewohnt guter und erfolgreicher Zusammenarbeit mit Neckarmedia – den Sommer über gebastelt.

Ganz viel Dank geht hier auch an alle anderen, die entscheidend mitgewirkt haben: Alena für tolle Fotos, Barbara und Michi für Text und Modell-Turnen, Luisa für Text und englische Übersetzung, Nadia für Schnitt.

Feedback willkommen!

Wir wünschen allen eine gute Herbstzeit und freuen uns auf ein Wiedersehen…

Herzlichst

eure Maranga-Crew

Nach dem Surfen in Taghazout – was tun?

Es gibt eine Menge Alternativ-Unternehmungen rund um Anchor Point und Devils Rock und wir werden euch hier nach und nach einige davon vorstellen.

Heute: Ausflug zum Flohmarkt in Agadir

Wir haben also einen dieser seltenen, wellenlosen Tage genutzt, um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und einen Ausflug zum Flohmarkt von Agadir gestartet. Und das können wir berichten:

Abseits der Strände und der üblichen touristischen Vergnügen bietet Agadir auch die Gelegenheit, einen tiefen Blick in marokkanische Tradition zu werfen. Nicht weit vom Stadtzentrum und für wenige Dirham bequem mit dem öffentlichen Bus erreichbar, findet an sechs Tagen der Woche ein von den Einheimischen rege besuchter Markt, der „Soukh“ statt. Auf einer Fläche von rund 120tsd Quadratmetern bekommt man – wie auf marokkanischen Märkten üblich – alles, was Herz und Bauch begehren.

In der Zeit von Freitag bis Sonntagabend schließt sich an diesen Wochenmarkt ein zusätzlicher, sämtliche umliegenden Gassen und Winkel füllender Flohmarkt an. Dieser allein ist allemal einen Besuch wert. Hier sind Touristen kaum mehr als eine Randerscheinung. Stellt euch einen westeuropäischen Flohmarkt vor, vervielfacht die Bandbreite der angebotenen Waren; Ihr findet  euch inmitten eines Trubels wieder, der es nicht leichtmacht den Mund geschlossen zu halten. Die Liste der Dinge, die hier NICHT zu erwerben sind, dürfte deutlich kürzer ausfallen als eine vollständige Darstellung des Angebotes.

Bunte Gewürze, Kleider jeglicher Machart,Werkzeuge und Elektronik, Schmuck, Fahrräder und Kraftfahrzeuge – was auch immer ihr sucht, könnt ihr hier finden. Und der Preis? Nun, der ist Verhandlungssache. Sparfüchsen raten wir zu einem Besuch kurz vor Sonnenuntergang. Die Preise sinken naturgemäß kurz vor Toresschluss.

Möchtet ihr euch von dem bunten Treiben erholen, solltet ihr unbedingt eines der zahlreichen Straßen-Restaurants in Erwägung ziehen. In mobilen Küchen bereiten die Einheimischen einzigartige Suppen wie z.B. die traditionelle „Harira“, gefüllte Brote, Süßspeisen und den obligatorischen marokkanischen Tee (Whisky marocain) zu. Für ein bis zwei Euro könnt ihr dort bei freundlichen Gesprächen in notfalls vier Sprachen gleichzeitig ein vollwertiges Abendbrot genießen, während der Muezzin in die angrenzende Moschee ruft.

Und übrigens: der Swell ist mittlerweile zurück in Taghazout und wir haben schon wieder jede Menge bester Wellen in Anza und Tamri gesurft. Come and join us!

Besucht uns in Taghazout

Es gibt noch sehr günstige Flüge mit Easyjet und Rayanair für Dezember und Januar.

Easyjet fliegt von Berlin Schönefeld nach Agadir (60,-) und nach Marrakesch. Auch von Genf und Basel kann man günstig nach Marrakesch kommen.

Mit Ryanair könnt ihr von Düsseldorf Weeze nach Marrakesch fliegen.

Condor fliegt diesen Winter auch wieder nach Agadir von Düsseldorf (DUS), Frankfurt (FRA) und München (MUC).

Wir freuen uns auf euren Besuch!
Für Anfragen klickt hier.

Maranga Surfhaus Taghazout – Ein Reisebericht (Teil 5)

Surftage 4 und 5:

Geweckt vom Muezin, der jeden Morgen im ganzen Dorf das muslimische Glaubensbekenntnis verkündet, begann der nächste Tag wieder mit einem bombastischen Frühstück von Artti. Danach ging es gleich wieder los mit den Taxis nach Tamri. Die Wellen waren etwas größer, also wurde der ganze Tag im Wasser verbracht. Ich war nur einmal kurz am Strand um mich auszuruhen, da redete ein Strandverkäufer schon so geschickt auf mich ein, dass ich ihm einfach eine Hose abkaufen musste. Nach etwas Handeln, was die Marokkaner übrigens sehr gerne tun, war die Hose auch gar nicht teuer und Theresa passt sie eigentlich ganz gut. Sehr interessant waren auch die Berber welche mit ihren Eseln zwischen den Surfern am Strand vorbei spazierten. Zwei Kulturen wie sie unterschiedlicher wohl nicht sein können. 15
Auf dem Heimweg kauften wir noch eine Menge frischer Muscheln. Diese werden überall am Straßenrand auf dem Weg von Tamri nach Taghazout angeboten. Artti bereitete am Abend daraus köstlichste Spaghetti mit Meeresfrüchten zu.

Noch beflügelt vom gestrigen Surfen ging es am 30. Dezember natürlich gleich nach dem Frühstück wieder nach Tamri. Schnell die Boards gewachst, etwas Proviant bei Achmet gekauft, und schon hieß es wieder rein in das Taxi um ja nichts zu verpassen. Die Wellen waren genauso gut wie am Vortag, was ich natürlich so lange wie möglich ausnutzen musste. Leider hatten dies viele andere auch vor, wodurch es etwas voll war im Lineup. Doch wenn man den Strand von Tamri etwas entlangläuft findet man immer noch irgendwo eine Sandbank mit guten Wellen und genügend Platz.
Abends durften Theresa und ich zusehen wie im Haus eine riesige Tagine für alle gemacht wird, mithelfen natürlich dann auch gleich. In die Mitte der großen Tonschüssel kommt Hühner- oder Rindfleisch, außen herum legt man dann Schichten aus Kartoffeln und Gemüse wie Karotten, Zwiebeln und Zucchini. Für die vegetarische Tagine wird natürlich einfach das Fleisch weggelassen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und der marokkanischen Gewürzmischung Kumin. Als Beilage gab es einen von Arttis exotischen Salaten mit Oliven und Ananas und natürlich viel Fladenbrot, falls man das Gericht traditionell genießen möchte.
Mit vollen Bäuchen ging es nach wiedermal nach ein paar Gläsern Wein oder marokkanischem Tee zu Musik von Arttis genialen Playlists ins Bett.

Morgen ist dann schon der letzte Tag im schönen Taghazout.

Maranga Surfhaus Taghazout – Ein Reisebericht (Teil 4)

3. Surftag:
Am Morgen des 28. Dezember war ich mit Theresa frühstücken auf der sonnigen Terasse des Café Floriada. Dieses liegt direkt gegenüber dem Surfhaus, an der anderen Straßenseite. Für 25 DH, also 2,50€ bekommt man hier frisch gepressten Orangensaft, Café, Baguette mit Marmeladen, Honig sowie ein Omelette.
Zum Surfen gings heute wieder nach Tamri. Wir fuhren alle zusammen mit zwei Taxis, was dadurch für jeden einzelnen nicht sehr teuer war. Die Boards werden von den Taxifahrern mit Gurten am Dach befestigt. Diese halten auch wenn mal wegen einer Kamelherde gebremst werden muss.
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Es wurde wieder den ganzen Tag gesurft, am Strand gelegen, Bonanza gespielt und die köstlichsten Früchte gegessen. Auch das süße Gebäck und die Nüsse welche direkt am Strand verkauft werden, durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Am Abend ging es mit den Taxis wieder zurück nach Taghazout, gerade rechtzeitig um noch den Sonnenuntergang auf der Dachterrasse genießen zu können.
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Später spazierte ich mit Theresa noch die beleuchtete Straße in Taghazout entlang. Bis in die Nacht haben hier die Surfshops und Verkaufsstände am Straßenrand geöffnet. Nach einem ausgezeichneten Abendessen in einem der Restaurants, mit Avokadosalat und Tagine, saßen wir noch alle Zusammen in der Chill-out Area bei ein paar Gläsern Wein.

Die nächsten beiden Tage werden die besten in Tamri.
Bis bald,
euer Philipp

Maranga Surfhaus Taghazout – Ein Reisebericht (Teil 3)

2. Surftag:

Kaum aufgestanden gings am nächsten Morgen gleich los nach Banana Village. Den Namen bekommt das Dorf da es hier wirklich die Bananenplantagen gibt, deren Früchte man Zuhause im Supermarkt kaufen kann. Viel besser sind sie natürlich frisch aus Marokko. Unser Ziel war der Surfspot La Douce, dieser Name kommt von den 12 Kilometern welche der Strand von Agadir entfernt ist. Es waren natürlich alle dabei, also Lando, Artti, Helli, Manuela, Flo, Katrin, Lasse und Andreas. Vor dem Surfen gab es Frühstück, und das direkt in einer Bäckerei von Banana Village. Lando weiß natürlich, wo die Spezialitäten zu finden sind und es gibt nichts besseres als vor dem Surfen einen Avokado Milchshake mit Datteln zu trinken.
Wir hatten den Strand von La Douce völlig für uns allein. Man sitzt im klaren Wasser auf dem Board und surft bis einem vom Paddeln die Arme wehtun. Wenn man dann irgendwann genug hat, sitzt man sich einfach auf einen der angeschwemmten Bananenbaumstämme und sieht aufs Meer hinaus. Am späten Nachmittag war es wieder an der Zeit alles in Landos Bus zu packen und es ging zurück ins Surfhaus.

Am Abend zeigte uns Lando wiedermal einen seiner Geheimtipps. Bei einem Metzger am Staßenrand kauft man sich Fleisch gewünschter Art und Menge. Nebenan wird dieses für wenig Geld sofort gegrillt. Als nächstes nimmt man mit der gegrillten Köstlichkeit an einem Tisch des kleinen Restaurants, welches wiederum direkt daneben liegt, Platz. Dort bestellt man sich noch Getränke und Brot und genießt das delikate, frisch zubereitete, marokkanische Gericht. Man kann gut sehen wie sich Lasse, Lando und Theresa darüber freuten.

Stay tuned!

Euer Philipp

Maranga Surfhaus Taghazout – Ein Reisebericht (Teil 2)

Und weiter geht es mit unserer Ankunft in Marrakesch:

Nach der Landung musste ich mich erst einmal an die Sonne gewöhnen, die mir ins Gesicht schien. Es war angenehm warm und die Winterjacke konnte jetzt endgültig verstaut werden. Am Flughafen hatten wir auch gleich die Möglichkeit Geld zu wechseln. Für einen Euro bekommt man etwa 10,9 marokkanische Dirham (DH). Anschließend war es an der Zeit sich ein Taxi zu suchen. Wobei dies nicht weiter schwierig war, da man als Tourist eher von marokkanischen Taxifahrern gesucht wird, sobald man das Flughafengebäude verlassen hat. Mit dem Taxi fuhren wir zum Busbahnhof von Supratours, ein Busunternehmen mit dem man in alle Teile des Landes kommt. Alle zwei Stunden fährt von hier auch ein Bus nach Agadir, welcher 110 Dirham, also etwa 10 Euro kostet. Das ist für europäische Verhältnisse nicht wirklich viel für eine dreistündige Busfahrt. Es war etwa 13 Uhr und es blieb uns noch etwas Zeit um die nähere Umgebung zu erkunden bis der Bus abfuhr. Besonders schön waren dabei das prunkvolle Bahnhofsgebäude der Hauptstadt und natürlich die Palmen welche überall stehen. Während der Busfahrt war viel von der wunderschönen Landschaft und dem Atlasgebirge zu sehen. Ich hatte auch genug Zeit um in unserem Reiseführer über Marokko zu lesen. Ich kann nur jedem raten sich vorher schon gut über das Land zu informieren, denn man reist mit viel offeneren Augen wenn man sich bereits etwas auskennt.

In Agadir angekommen fuhren wir mit dem Taxi nach Tagazhout. Im Surfhaus Taghazout angekommen zeigte uns Lando gleich das Haus und unser Zimmer. Danach wurden wir noch in die Cill Out Area, oben auf der Dachterasse des Hauses geführt. Dies ist wohl der wichtigste Ort im Haus, da hier immer alle beisammen sitzen und wir gleich noch erste Bekanntschaft mit den anderen Gästen schließen konnten. Die finnische Sängerin Helli sang noch ein paar wunderschöne Lieder. Für uns gings aber dann schnell ins Bett, denn so eine Reise ist ja auch anstrengend.

Am nächsten Morgen um 9 Uhr war als erstes gleich Frühstück angesagt, natürlich mit allen anderen oben auf der Dachterasse. Zubereitet wird dies von Artti, der zugleich Koch, Entertainer und Landos rechte Hand ist. Mit seinen ultimativen Frühstück Specials zaubert jeden Tag aufs Neue ein kulinarisches Highlight.

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Von der Terasse aus hat man einen fantastischen Ausblick, vor allem direkt auf das Meer. Aufgrund der kleinen Wellen war jedoch für heute nicht der Hausstrand als Surfspot angesagt. Mit dem öffentlichen Bus, welcher regelmäßig fährt war es kein Problem trotzdem gute Wellen zu erwischen. Denn etwa eine halbe Stunde im Norden liegt das Dorf Tamri, an dessen Strand man auch bei sehr kleinem Swell sehr gut surfen kann.

Bei Achmet im Lebensmittelgeschäft direkt am Haus kauften wir uns noch etwas Proviant, also zwei Bananen, vier Mandarinen und zwei frische Fladenbrote insgesamt für nur 80 Cent. Danach gings sofort los zum Surfen. Unbeschreiblich ist das Gefühl wenn man im Winter auf dem Board liegt, rauspaddelt und einem dabei auch noch richtig warm wird. Es war ein richtig guter Tag um sich wieder an die Wellen zu gewöhnen und einfach nur zu surfen. Am Abend hatten wir die Möglichkeit bei einer traditionellen Berberfamilie zu essen. Die Berber sind sozusagen die Ureinwohner des Landes, deren Volk schon immer in Marokko lebt. Man wurde herzlichst empfangen und eine solche Gastfreundschaft findet man wirklich selten in Europa. Traditionell essen hier alle sitzend auf dem Boden, versammelt um einen runden Tisch. Dabei wird nur die rechte Hand verwendet und kleine Stücke vom Fladenbrot dienen als Besteck. Es gab Tagine, also Gemüse und Fleisch mit Kuskus aus einem großen Tontopf aus dem alle gemeinsam aßen. Außerdem gab es das Nationalgetränk der Marokkaner. Eine Mischung aus Grünem Tee und Minze mit viel Zucker, eine Köstlichkeit von der man nicht genug bekommen kann. Abgesehen von den sprachlichen Schwierigkeiten, da hier nur berberisch gesprochen wird, konnten wir uns bestens Unterhalten und ich genoss das wahrscheinlich aufregendste Abendessen, das ich je erleben durfte.

Morgen geht es weiter mit surfen!

Euer Philipp

Maranga Surfhaus Taghazout – Ein Reisebericht (Teil 1)

Hallo, ich möchte mich mal kurz vorstellen. Ich heiße Philipp und komme aus Oberösterreich, genauer gesagt aus Weyregg am Attersee. Ich bin 19 Jahre alt, gehe noch zur Schule und mache dieses Jahr Matura. Der Grund, warum ich hier einfach los schreibe ist mein Urlaub in Marokko im Maranga Surfhaus Taghazout, über den ich euch hier berichten möchte.

Begonnen hat mein kleines Abenteuer mit der Idee einfach wiedermal wegzufahren. Meine Freundin Theresa und ich unterhielten uns anfangs noch eher scherzhaft darüber in den Weihnachtsferien Urlaub zu machen, doch schnell war der Flug ins warme Afrika gebucht. Der Hinflug war am 25. Dezember und der Rückflug am 1. Jänner. Über den Preis der Flüge konnte ich mich wirklich nicht beschweren. Nahe am Weihnachtstag oder an Silvester lässt sich schon das ein oder andere Schnäppchen erwischen.

Nach sehr langem Warten gings dann am 24. Dezember richtig los. Wir haben es irgendwie geschafft unser gesamtes Gepäck in nur zwei Rucksäcken zu verstauen. Dadurch hatten wir im Flieger nur Handgepäck bei uns und mussten keine Koffer schleppen, was die ganze Reise natürlich um vieles einfacher machte und ich nur jedem empfehlen kann. Wir haben uns schon am Vormittag in einen Zug nach Wien gesetzt da die Fahrt fast drei Stunden dauert und es mit den Zugverbindungen am 25. frühmorgens eher schlecht aussieht.

Etwas ungewohnt war es schon an Weihnachten einfach wegzufahren, wenn man sich jedoch die Sonne, das Meer und die Wellen vorstellt, hat man schnell keine Zweifel mehr. In Wien angekommen war noch ein kleiner Spaziergang in der Mariahilferstraße angesagt um den Menschenmassen zuzusehen, die ein paar Stunden vor Weihnachten noch in der berühmten Einkaufsstraße ihre Geschenke besorgen. Gut wenn man das mal nicht tun muss. Nach einer Stärkung, gings dann weiter zur Jugendherberge. Diese war nur etwa eine Viertelstunde zu Fuß entfernt. Am Abend unternahmen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch Wien. Vorbei am Heldenplatz und den Museen war noch ein Restaurant zu finden welches am Weihnachtsabend geöffnet hat. Exotische Wraps und dazu Cocktails waren schon ein sehr gelungenes Weihnachtsessen, nach dem es aber schnell ins Bett ging um am nächsten Morgen rechtzeitig am Flughafen zu sein.

Der Morgen am 25. Dezember begann sehr früh. Um kurz vor fünf ging es zu Fuß zum Westbahnhof um gleich den ersten Bus Richtung Flughafen zu erwischen. Man kann die Landung in Marokko kaum erwarten wenn man am Morgen noch kalten Regen ins Gesicht bekommt. So voller Vorfreude waren wir dann um etwa 6 Uhr am Flughafen. Wir hatten also noch genug Zeit bis zum Abflug, man will ja alles richtig machen wenn man zum ersten Mal allein weg fliegt. Nach einem schnellen Frühstück am Flughafen haben wir es natürlich auch geschafft zur richtigen Zeit im richtigen Flieger zu sitzen. Während des Fluges wechselte der Himmel von finsterem Grau in Europa zu strahlendem Blau. Die reine Flugzeit nach Marrakesch betrug etwa 4 Stunden, wobei jedoch die Uhr eine Stunde zurückgestellt werden muss, da Marokko in der nächsten Zeitzone liegt.

Im nächsten Blogeintrag könnt ihr lesen, wie es in Marrakesch weiter ging.
Bis bald,
euer Philipp