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Luisa liebt Leute – oder warum sich ein Besuch bei Maranga lohnt…

Seitdem ich zum ersten Mal vor 3 Jahren zu Maranga in die Surfvilla Seignosse kam, komme ich jedes Jahr wieder. Und es ist nicht nur so, als würde ich mir denken: „Ach ja, ich habe Urlaub, Zeit irgendetwas zu planen…“, sondern es ist ein ganz spezifischer Wunsch. „Ach ja, diesen Sommer muss ich es unbedingt wieder zu den Villa-Chilla‘s schaffen.“

Und das habe ich eher selten. Eigentlich ist mein Impuls so viel wie möglich zu sehen und möglichst viele Orte zu entdecken. Warum also, will ich immer wieder zurück zu Maranga, zu einem Haus, in dem ich jede Ecke kenne.

Wortwörtlich. Denn: ich bin hier die Putzfrau.

Natürlich. Ich mag surfen, und ich möchte jede Chance nutzen, um besser darin zu werden – und dazu eignet sich ein Aufenthalt in der Surfvilla sehr -, aber so verbissen sehe ich die Sache nun auch nicht, dass ich nur deshalb jedes Jahr wieder hierherkäme. Und alle, die mich kennen, würden von meinen Fortschritten im Surfen auch nicht unbedingt darauf schließen, dass ich einzig und allein wegen deswegen meine Ferien hier plane 😉

Nein. Ich weiß warum ich komme. Und es ist genau der Grund, aus dem ich euch allen empfehlen würde, zu kommen. Es ist wegen der Leute, die man trifft.

Es gibt viele Studien zur Wahrnehmung der Zeit. Wann man Zeit als lang- oder kurzweilig empfindet. Und eine Konstante ist, dass Zeit scheinbar langsamer vergeht, wenn man mit vielen neuen Eindrücken konfrontiert wird. Es geht hier also um die Intensität des Lebens: viele neue Erfahrungen auf einen kurzen Zeitraum komprimiert resultieren darin, dass man die Zeit als länger empfindet. Und so geht es mir bei Maranga. Oft kommt es mir so vor als würden meine zwei bis vier Wochen in der Villa mich genauso vielseitig beeinflussen, wie sechs Monate Routine. Die Erlebnisse sind extrem einprägsam. Und das ist wegen der Leute die man hier trifft.

Meiner Meinung nach ist man im Leben in ganz spezifische soziale Konstellationen eingebunden, ohne sich dessen unbedingt bewusst zu sein. Seltener trifft man Leute außerhalb seiner Altersstufe, und wenn, sind Hierarchien im Wege eines natürlichen Austausches: du bist in einem Angestelltenverhältnis zu dieser Person, oder die Person ist Freund deiner Eltern/Großeltern etc. Die meisten Leute, die du kennenlernst, sind aus deinem Berufsfeld – oder vielleicht dem Sportverein. Die meisten Leute, die dir im Alltag begegnen, kommen aus der gleichen Region wie du – Wahrscheinlichkeitsregel.

Im Surfcamp ist diese Ordnung der Welt auf den Kopf gestellt! Das, was alle hierherzieht, ist in erster Linie eine Begeisterung fürs Surfen; doch danach ist alles offen. Ich habe in meiner Zeit bei Maranga Leute kennengelernt, mit denen sich meine Wege sonst bestimmt nie kreuzen würden. Bei Maranga wohnst du eine Woche lang mit einer Gruppe, anfangs Fremder, und entwickelst schnell engere Beziehungen. Das kann auf jeder Ebene sein: wie alte Freunde, wie Geschwister, wie Lehrer/Schüler, wie Eltern/Kind, wie bei-Geburt-getrennte-Zwillinge.

Es ist wirklich selten, dass man auf komplett gleichem Niveau mit Leuten aus so vielen verschiedenen Gesellschaftskategorien verkehren kann. Als Anfang-20-jährige habe ich es als tatsächlich welten-erweiternd empfunden. Jede Woche habe ich die Berufe, die Lebensgeschichte, und den Werdegang von so vielen verschieden Menschen mitgekriegt. Ich habe von Berufsfeldern erfahren, von denen ich überhaupt nicht wusste, dass sie existieren. Ich habe gehört, wie Leute über die unkonventionellsten Wege zu ihrem heutigen Erfolg gelangt sind. Ich habe mit Leuten, die 20 Jahre älter als ich sind, gewitzelt als würden wir uns vom Schulhof kennen, und mir wiederum von Leuten, 10 Jahre jünger als ich, Mut zusprechen lassen. Ich habe mich jede Woche wieder in die Leben von vielen anderen versetzt, und deren Lebenserfahrung wurde zum Teil meiner eigenen. Dadurch fühlt sich für mich jede Woche bei Maranga so intensiv an, wie ein Monat Zivilleben.

Das alles übersetzt sich in Potential: Hätte ich niemals von diesen Dingen gewusst, die ich im Austausch mit den Gästen erfahren habe, hätte bei vielem niemals gedacht, dass es für mich auch eine Möglichkeit wäre.

Von daher bin ich schon wieder ganz gespannt darauf dieses Jahr wieder von neuen und altbekannten Gesichtern umgeben zu sein, und im Namen der ganzen Maranga-Family sage ich: Wir freuen uns auf euren Besuch in diesem Jahr 2018 und bedanken uns für die bisherigen Aufenthalte in der Villa-Chilla!

Klickt auf den Link und bucht jetzt sofort euren nächsten Aufenthalt bei Maranga, um auch eure Lebenszeit (gefühlt) zu verlängern!